Wattekugeln und Watteeier kaufen: Bastelmaterial für jede Jahreszeit
Wattekugeln klingen erstmal unspektakulär. Weiche, weiße Kugeln aus gepresstem Zellstoff, mehr scheint da nicht zu sein. Aber wer einmal angefangen hat damit zu basteln, weiß wie schnell aus einer kleinen Kugel ein Schneemann wird, aus einer mittleren ein Osterküken und aus einer großen das Köpfchen einer Marionette. Wattekugeln und Watteeier gehören zu den Bastelmaterialien, die fast jede Technik mitmachen und dabei kaum etwas falsch machen lassen.
Was kann man mit Wattekugeln basteln?
Die Frage ist eigentlich: Was kann man nicht? Kleine Wattekugeln ab 11 mm werden zu Nasen für selbst gebastelte Figuren, zu Schneeflocken auf Weihnachtskarten oder zu Pünktchen auf einem selbst gemachten Marienkäfer. Mittlere Größen zwischen 20 und 30 mm bilden den Körper für Schneemannfiguren, Osterküken oder kleine Tiere. Zwei Wackelaugen, ein Pfeifenputzer als Arme und etwas Filz als Mütze reichen aus, und schon steht eine ganze Figur vor dir.
Große Wattekugeln ab 40 mm dienen als Köpfchen für Marionetten und Handpuppen. Die feste Zellstoffoberfläche hält Heißkleber zuverlässig und nimmt gleichzeitig Acrylfarbe direkt auf, ohne zu saugen oder zu wellen. Das macht das Bemalen deutlich einfacher als bei porösen Materialien.
Was kann man mit Watteeiern basteln?
Watteeier sind das ganze Jahr einsetzbar, auch wenn sie vor allem im Frühling zum Einsatz kommen. Zu Ostern werden sie bemalt, mit Serviettentechnik beklebt oder mit Papierservietten in Decoupage-Technik gestaltet. Aufgehängt am Osterstrauch oder als Tischdeko auf einem Nest entstehen so individuelle Osterdekoration, die sich von gekauften Produkten deutlich unterscheidet.
In der Weihnachtszeit wandeln sich Wattekugeln zu Christbaumanhängern. Mit Glitzerpulver bestreut, in Acrylfarbe getaucht oder mit Goldfolie beklebt ergibt sich ein anderer Charakter als der klassische Christbaumschmuck aus dem Kaufhaus.
Welche Techniken funktionieren mit Watte besonders gut?
Die glatte, feste Oberfläche von Wattekugeln und Watteeiern ist der eigentliche Vorteil gegenüber anderen Bastelmaterialien. Acrylfarbe haftet direkt, ohne Grundierung. Serviettentechnik gelingt mit einem einfachen Kleister, den du auf die Oberfläche aufträgst, die Serviette auflegst und glatt streichst. Decoupage funktioniert nach dem gleichen Prinzip und erlaubt feinere Motive.
Wer lieber zeichnet als malt, greift zum Fineliner und zieht feine Zentangle-Muster direkt auf die Wattekugel. Diese Meditationstechnik aus der Zeichenwelt funktioniert auf der runden Oberfläche überraschend gut und ergibt Kugeln, die als Deko auf einem Tablett oder in einer Schale wunderbar wirken.
Für alle, die Filzen mögen: Wattekugeln eignen sich hervorragend als Kern beim Trockenfilzen. Du umstichst die Kugel mit Filzwolle und einer Filznadel, die Wattekugel gibt der fertigen Filzkugel Form und Stabilität von innen. Das spart Filzwolle und Zeit, weil der Kern nicht selbst aus Wolle aufgebaut werden muss.
Wattekugeln und Watteeier für Ostern, Weihnachten und Kindergeburtstag
Wattekugeln und Watteeier begleiten das ganze Basteljahr. Zu Ostern entstehen daraus Hasen, Küken und Ostereier für den Osterstrauch. Zu Weihnachten werden Schneemänner, Weihnachtsengel und Christbaumanhänger gebastelt. Beim Kindergeburtstag eignen sich kleine Wattekugeln für schnelle Pomponfiguren, die jedes Kind in wenigen Minuten selbst fertigstellen kann und direkt mit nach Hause nimmt. Auch für Halloween taugen weiße Wattekugeln hervorragend: Ein paar Linien mit dem schwarzen Fineliner und ein bisschen Stoff und aus der Kugel wird ein kleiner Geist.
Wattekugeln und Watteeier in verschiedenen Größen
Wattekugeln gibt es in Größen von 11 mm bis 50 mm Durchmesser. Watteeier sind in mehreren Größen erhältlich und eignen sich je nach Format für unterschiedliche Projekte. Kleinere Eier passen als Anhänger, größere als eigenständige Deko-Objekte auf einem Frühlingskranz oder im Adventsgesteck. Alle Formen sind weiß und sofort bearbeitbar, ohne dass eine Grundierung oder Vorbehandlung nötig wäre.